Der zweite Blick, direkt in Outlook.
Markieren Sie eine E-Mail und klicken Sie auf „E-Mail-Info“. Der Zeiger zeigt das Risiko, die Balken zeigen, woher es kommt – Absender, Links, Anhänge oder Inhalt. Darunter steht, was Sie jetzt tun sollten.
Bald im Microsoft StoreDie Veröffentlichung ist in Vorbereitung. Das Add-in ist kostenlos und soll für das neue und klassische Outlook, Outlook im Web und den Mac erscheinen.
Für IT-Betreuer: zentrale BereitstellungRechnung 2026-1184 – geänderte Bankverbindung
Hohes Risiko
Mehrere Warnzeichen zusammen sprechen für Betrug. Klicken Sie nichts an und zahlen Sie nichts.
Auf einen Blick
Was das Add-in prüft
Mehr als 30 Prüfungen in vier Bereichen, dazu auf Wunsch die erweiterte Prüfung – fast alle laufen direkt in Outlook. Neu dazugekommen sind unter anderem QR-Codes, HTML-Anhänge mit gefälschter Anmeldeseite und versteckte Umleitungen.
Absender
- Ob der Absender echt bestätigt ist (SPF, DKIM, DMARC)
- Abweichende Antwort- oder Rücksendeadresse
- Gefälschter Anzeigename, etwa eine Marke mit fremder Adresse
- Firmen- oder Abteilungsname mit privater Gratis-AdresseNeu
- Adressen, die einer Marke oder Ihrer eigenen Domain ähneln („rn“ statt „m“)
- Buchstaben aus einem anderen Alphabet, die gleich aussehen
- Wie alt die Domain des Absenders ist
Links
- Linktext zeigt eine andere Adresse als das Ziel
- Kurzlinks, IP-Adressen und auffällige Endungen
- Getarnte Marken wie „post.at.paket-info.click“
- Umleitungen werden ausgepackt, auch versteckte Ziele in der AdresseNeu
- Links in QR-Codes, auch in eingebetteten BildernNeu
- Wie alt die Domain des Ziels ist
Anhänge
- Programme, Makros, verschlüsselte Archive und doppelte Endungen
- HTML- und SVG-Anhänge mit Anmeldeformular oder Programmcode – gelesen nur in OutlookNeu
Inhalt
- Neue Bankverbindung und Zahlungsaufforderung
- Zeitdruck, Passwort-Abfrage und Gutscheinkarten
Auf Wunsch: erweiterte Prüfung
- Geteilte Dateien (SharePoint, OneDrive): Gehört die Freigabe zur Firma des Absenders? Erst nach Ihrem Klick. Beim ersten Mal sehen Sie genau, was gesendet wird, und können „Nicht mehr fragen“ wählen.Neu
Auch echte Absender können betroffen sein. Wird ein echtes Postfach gekapert, kommen betrügerische E-Mails von der richtigen Adresse und bestehen die Absenderprüfung. Kommt Ihnen eine Bitte ungewöhnlich vor, fragen Sie auf einem anderen Weg nach. Darauf weist das Add-in bei jedem Ergebnis hin.
Was Ihr Postfach verlässt – und was nicht
- Ihr OutlookBleibt hierText, Betreff, Anhänge, Ihre E-Mail-Adresse und alle Empfänger. Die Prüfung läuft auf Ihrem Rechner.
- Auf dem WegNur DomainnamenZum Beispiel firma.at – damit wir unter anderem prüfen können, wie alt die Domain ist.
- Unser Server in der EUVergisst nach 24 StundenWir speichern nur das Ergebnis zur Domain, nichts über Sie. Mehr senden wir nur, wenn Sie die erweiterte Prüfung starten – und beim ersten Mal sehen Sie vorher genau, was.
Datenschutz in drei Sätzen
- Der Inhalt Ihrer E-Mails und ihre Anhänge verlassen Outlook nie.
- An unseren Server gehen nur Domainnamen.
- Statistik gibt es nur als Tageszähler und nur, wenn Sie vorher zustimmen.
Mehr dazu in der Datenschutzerklärung. Das Add-in ist eine Hilfe zur Einschätzung und keine Garantie.
Für IT-Betreuer: zentrale Bereitstellung im Microsoft 365 Admin Center
In vielen Firmen dürfen Benutzer keine Add-ins selbst installieren. Dann stellen Sie E-Mail-Info zentral für alle bereit: im Admin Center unter Einstellungen, Integrierte Apps.
Solange das Add-in noch nicht im Microsoft Store steht, erhalten Sie die Angaben zur Bereitstellung auf Anfrage über die Kontaktseite.
- Bereitstellen
- Microsoft 365 Admin Center, Einstellungen, Integrierte Apps
- Berechtigung
- nur die geöffnete E-Mail lesen
- Voraussetzung
- Microsoft 365 Business Standard reicht, kein Defender nötig
- Konto
- keines – und keine Statistik ohne Zustimmung